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#60 – „Der liebe Gott und der Spinat“

 

Liebe Mitglieder und Freunde,

Foto Elianna Friedman von unsplash

in einer Ganztagsschule kommt eines Tages einer der jüngeren Schüler weinend zu seiner Religionslehrerin. „Ja, was ist denn passiert?“ fragt sie ihn besorgt. Es dauert eine Weile, ehe der kleine Kerl ein verständliches Wort herausbekommt: „Du hast uns doch gesagt, dass Gott die Menschen erschaffen hat!?“ – „Ja, genau so ist es. Aber das ist doch kein Grund zu weinen.“ – „Ja, aber du hast uns auch gesagt, dass Gott alle Menschen verschieden geschaffen hat!?“ – „Ja, das stimmt. Keiner ist wie der andere. Aber ich versteh immer noch nicht, warum du so traurig bist.“ – Darauf bricht es förmlich aus dem Jungen richtig zornig heraus: „Aber die Aufsicht in der Mensa weiß das nicht. Weil sonst würden die mich nicht zwingen, den blöden Spinat zu essen!“

Leider werden solche Geschichten ganz schnell als „Kindermund“ und drollig abgetan. Das ist sehr schade, denn gerade die Weisheit der Kinder ist oft beachtlich und ihre theologische Einsicht bemerkenswert klar. So mancher begreift die Zusammenhänge längst nicht so tief, wie dieser Junge. Er hat durchschaut, dass die ganze Schöpfungstheologie nur dann sinnvoll ist, wenn sich daraus echte Konsequenzen für das tägliche Leben ziehen lassen. Wenn sich aus der Frage, woher der Mensch stammt, nichts Praktisches ergibt, dann ist es im Grunde vollkommen egal, ob er von Gott erschaffen wurde oder seine Existenz einer besonders glücklichen chemischen Verbindung verdankt.

Foto The New York Public Library von unsplash

Unser kleiner Freund hingegen – und ich verbeuge mich tief vor diesem großen Kollegen – hat erkannt, dass er nur deshalb so ist, wie er ist, weil ihn Gott so geschaffen hat. Und weil ihn Gott so geschaffen hat, hat eben kein Spinat etwas auf seinem Teller zu suchen. Wer an die göttliche Abstammung des Menschen glaubt, wird dann wohl seine Abneigung gegen Spinat respektieren müssen.

Welche praktischen Konsequenzen ergeben sich aus unserem Glauben, dass diese Erde von Gott geschaffen ist? – Dies ist keine leise Frage, sondern eine, die mittlerweile sehr laut gestellt wird. Fast unverschämt laut. Die erwachsenen Christen und Kirchen sollen es hören. Gestellt wird sie ebenfalls von Schülern. Manche sind so jung wie der Spinatverweigerer. Aber viele sind auch älter. Überall auf dem Globus werden ihre Stimmen lauter und mutiger.

Übrigens: als Kind habe ich mir oft gewünscht, dass die Vitamine aus dem Spinat im Schokopudding wären. Heute sind der Spinat und ich gute Freunde.

 

 


 

Die nächsten Sonntage

 

23. Mai – „Pfingsten to go“ am Haus Greiffenhorst

Foto von Kwang Mathurosemontri von unsplash

  • Wir bieten allen Freunden, Gästen, Kindern und Mitgliedern eine kleine Spezialität zu Pfingsten an: wir wandern von einem Treffpunkt aus 30 Minuten zu einem schönen Plätzchen, wo wir uns zu einer kleinen Andacht, Gebet und Musik (ca. 30 min.) mit denen treffen, die nicht so gut zu Fuß sind.
  • Treffpunkte:
    • 10:00 Uhr für die „FußgängerInnen“: Eltweg, Ecke Kurkölner Str. in Linn; (Parkplätze am Eltweg ausreichend vorhanden)
    • 10:30 Uhr für alle: am Haus Greiffenhorst in Linn (Greiffenhorst 1, 47809 Krefeld) – auch hier sind ausreichend Parkplätze vorhanden.
    • Auf dem Wiesengelände Nahe Haus Greiffenhorst versammeln wir uns zu Andacht, Gebet und Musik.
  • Auch hier gilt: bitte anmelden über feg-krefeld.de
  • Wer möchte, bringe sich bitte eine Sitzgelegenheit mit.


30.
Mai – Openair-Gottesdienst im Hof Lewerentzstr. 

  • 10:30 Uhr (bitte spätestens 15 Minuten vorher vor Ort sein)
  • bitte anmelden über feg-krefeld.de

Foto von Torsten Hebel

06. Juni – Openair-Gottesdienst im Hof Lewerentzstr. 

 

  • 10:30 Uhr mit Torsten Hebel
  • bitte anmelden über feg-krefeld.de

13. Juni – Openair-Gottesdienst im Hof Lewerentzstr.

  • 10:30 Uhr / bitte anmelden über feg-krefeld.de
  • Gen 1,1 – 2,4   b) erst die Räume, dann die Wesen

20. Juni – Bibelfrühschoppen 

  • 11:30 Uhr wieder in unserem Gemeinde-Zoom-Raum: Die Besprechungs-ID erfragst du beim Pastor.
  • Bibeltext: Gen 1,1 – 2,4   b) erst die Räume, dann die Wesen

 


 

44 gemeldet…

 

… 75 gekommen:

Das war eine schöne Überraschung am letzten Sonntag, als plötzlich ca. 30 zusätzliche Gäste auf einmal zu unserem Gottesdienst im Hof kamen. Es waren türkisch-sprachige bulgarische Christen, Kinder und Erwachsene, die sich seit einigen Monaten in Krefeld als Haus-Gemeinde versammeln. Ramis, ihr Leiter, hatte bereits mit uns als FeG Kontakt aufgenommen, um sich nach der Möglichkeiten zu erkundigen, einen Gottesdienstraum zu mieten. Dies ist nicht ganz einfach, aber wir arbeiten dran.

 


 

Aktuelles Video

 

Im letzten Rundbrief habe ich euch vom Abschluss der Baumaßnahmen zum Brandschutz berichtet. Um euch auch mal einen optischen Eindruck zu verschaffen, bin ich mal mit der Kamera durch die sanierten Räume gegangen. Ihr findet die Video-Botschaft Nr. 16 auf unserer Website www.feg-krefeld.de.unter „Aktuelles“.

 


 

Der nächste Rundbrief erscheint erst wieder in der Woche ab dem 07. Juni.

 


 

 

Herzliche Grüße, euer Andreas Ullrich
18.05.2021 für die Gemeindeleitung FeG Krefeld